Naturparadies zu erkunden
Auf Waterberg Wilderness können Sie viel unternehmen - oder auch einfach nur entspannen und zu sich selbst kommen. Die meisten unserer Gäste bedauern, dass sie für ihren Aufenthalt zu wenig Zeit eingeplant haben. Wir empfehlen Ihnen daher, mindestens zwei Nächte zu bleiben. Um bequem an unseren Nachmittags-Aktivitäten teilnehmen zu können, sollten Sie bis 15 Uhr anreisen.
 
  'Waterberg Plateau'-Wanderungen (morgens) - Die Wanderungen führen durch das Gelände des berühmten Waterberg Plateau Parks. Die Tiere des Parks sind zwar eher selten zu sehen, aber unser Wanderführer zeigt Ihnen fast immer frische Spuren von Leopard, Nashorn, Büffel oder verschiedenen Antilopen. Vom Plateau aus genießen Sie spektakuläre Ausblicke in das fruchtbare Tal von Waterberg Wilderness und über die Omaheke (auch: Sandveld), wie dieser Teil der Kalahari genannt wird. Entdecken Sie zudem fotogene Sandstein-Formationen, gewaltige Feigenbäume und unsere wasserreiche Quelle. Die Wanderungen dauern etwa drei Stunden. Beim Auf- und Abstieg auf das Plateau sind jeweils etwa 150 Höhenmeter zu überwinden.  
   
 
Wanderwege – Erkunden Sie Waterberg Wilderness auf eigene Faust; es gibt mehrere gut markierte Pfade, die durch die Baum- und Buschsavanne unseres Reservates führt. Anhand eines Faltblattes können Sie unterwegs nummerierte Pflanzen identifizieren. Außerdem gibt es alte Wohnstätten und Gräber der San (Buschleute) zu entdecken - oder die letzten Spuren des Sammellagers für Herero von 1906 sowie die Ruine des Hauses, in dem der für das Lager zuständige Missionar Olpp gewohnt hat.  
 
  Wildbeobachtung zu Fuß (morgens) - Mit einem Fährtenleser fahren Sie zunächst im offenen Wagen ein Stück in den Park hinaus. Sobald Sie auf interessante, frische Wildfährten treffen, folgen Sie ihnen zu Fuß. Mit etwas Glück treffen Sie nicht nur auf die vielen verschiedenen Antilopen in unserem wildreichen Park, sondern auch auf unsere beiden Breitmaul-Nashörner - die für den Menschen in der Regel keine Gefahr darstellen. Da Sie unter Umständen einige Stunden und bis zur Mittagshitze im Busch unterwegs sein werden, sollten Sie an dieser Aktivität nur teilnehmen, wenn Sie körperlich fit sind.  
   
  Rundfahrten (nachmittags) - Auf dem offenen Wagen fahren wir Sie im milden Licht des Nachmittags hinaus in die weiten Ebenen der Omaheke (Kalahari). In diesem Teil von Waterberg Wilderness trifft man mit ein bisschen Glück auf Breitmaul-Nashörner, Giraffen, Steppenzebras, Kudus, Gemsböcke, Springböcke, Impala, Kuh- und Eland-Antilopen, Damara dik-diks, Strauße sowie Warzenschweine. Je nach Jahreszeit lohnt sich auch ein kleiner Abstecher zu einer Lehmpfanne, in der sich das Wasser unserer Quelle sammelt - und damit viele Wasservögel anzieht.  
  Kulturtour ins Hereroland (morgens; bitte 1 Tag im Voraus anmelden) - Einen halben Tag lang haben Sie Gelegenheit, Alltag, Kultur und Tradition der Herero kennen zu lernen. Ein einheimischer Führer holt Sie von Waterberg Wilderness ab und fährt mit Ihnen in das nahe gelegene kommunale Gebiet seines Volkes. Sie besuchen ein traditionelles Dorf, in dem Sie ganz ungezwungen fotografieren und Fragen stellen können. Danach besuchen Sie im Ort Okakarara einen Marktplatz, eine Schule und das 'Okakarara Community Cultural and Tourism Centre', das mit Geldern der EU errichtet wurde. Zum Abschluss führen Frauen aus der Gemeinschaft traditionelle Tänze und Gesänge vor, während Sie Kaffee und Kuchen, wilde Weintrauben und Nüsse oder gar geröstete Termiten genießen können.  
   
  Waterberg Plateau Park Resort - Das benachbarte staatliche Rastlager wurde in der Nähe der Quelle Otjozondjupa erbaut. Das Restaurant befindet sich im Gebäude der ehemaligen Polizeistation von 1910; die Wände zieren viele Fotos aus alter Zeit. Außerdem erinnern noch ein Soldatenfriedhof und Reste einer Bewässerungsanlage für eine Zitrusplantage an alte Zeiten. Die ehemalige Missionsstation dagegen ist vollkommen verschwunden. Außerhalb des Rastlagers im dichten Busch befindet sich die Grabanlage des Hereroführers Kambazembi. Bitte beachten Sie, dass Tagesbesucher des Rastlagers Eintrittsgebühren bezahlen müssen.  
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