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Tal
voller seltener Vögel - Dezember 2007 |
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Vogelexperten sind
begeistert: Im Tal von Waterberg Wilderness ist ein Senegal-Spornkuckuck
(Senegal Coucal) zu Hause. |
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Vogelbüchern zufolge kommt der in vielen Teilen Afrikas
heimische Kuckuck innerhalb Namibias nur im Nordosten
vor. Sein Name steht auf einer Liste mit rund 150 Vogelarten,
die auf Waterberg Wilderness gesehen wurden. Die Liste
wurde von Keith und Lindy Offord aus Groß- britannien
nach ihrem letzten Besuch erstellt und enthält nur
die Arten, die man am ehesten zu Gesicht bekommt. Die
beiden erfahrenen Ornithologen ('Wild
Insights') haben sich vor allem auf die nähere
Umgebung der beiden Lodges und des Campingplatzes konzentriert.
Unsere Gäste erhalten die Vogelliste bei ihrer Ankunft
und können ankreuzen, welche Vögel sie gesehen
haben. In jedem Zimmer liegt zudem ein Vogelbuch aus,
in dem man Beschreibungen und Abbildungen der Vögel
nachschlagen kann. Neben dem Kuckuck lassen sich mit viel
Glück und |
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Senegal-Spornkuckuck.
Foto: Thomas J. Haslam
Quelle: Wikipedia
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noch mehr Geduld mehr
als 20 Greifvögel entdecken, fünf Toko-Arten, der
seltene Rüppellpapagei, der Paradiesschnäpper und
Dutzende weitere faszinierende Vögel. Die erstaunliche
Vielfalt der Vogelwelt erklärt sich durch die verschiedenen
Lebensräume in unserem Park: das Hochplateau, die steilen
Felswände, die mit Busch bewachsenen Hänge, das Tal
mit Quelle und hohen Bäumen, die Ebene mit der Vegetation
der Baum- und Strauchsavanne. Unser Tipp: Viel Ruhe, Zeit und
ein gutes Fernglas mitbringen... |
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Rundfahrt auf neuen
Rädern - August 2007 |
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Bequemer kann man es auf einer Geländefahrt nicht
haben. Das ist das einstimmige Urteil unserer Gäste,
die an den Rundfahrten durch unseren Park teilnehmen.
Unser neuer, speziell für Wildbeobachtungsfahrten
gebaute und ausgestattete Landrover bietet neun Personen
Platz. Je drei einzelne, gepolsterte Sitze sind in drei
Sitzreihen auf einem erhöhten Chassis angeordnet;
von dort aus hat jeder Gast eine gute Sicht, um Wild oder
Vögel zu beobachten. Breite Trittstufen erleichtern
das Aufsteigen auf den Wagen. Jeder Sitzplatz ist mit
Rücken- und Armlehnen sowie einem Sicherheitsgurt
versehen. Ein solider Dachaufbau, der mit Segeltuch bespannt
ist, schützt vor zu viel Sonne (oder Regen). An den
Seiten befinden sich Segeltuchplanen, die man herunterlassen
und verschließen kann. Und im Heck des Wagens ist
genügend Platz für das Wichtigste: die Kühlbox
mit Getränken für einen entspannten "Sundowner"... |
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Der neue Landrover am Fuße des 'Ferdinands-Kegels'
auf Waterberg Wilderness.
Foto: Sven-Eric Kanzler |
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| Pflaster
hilft gegen Erosion - Juli 2007 |
Die Zufahrt zu unserer hoch gelegenen Waterberg Plateau
Lodge kann man jetzt fast im Schlaf befahren. Die Serpentinen-Strecke
am Hang des Plateaus ist bis hinauf zur Fels-Terrasse
gepflastert und auch etwas breiter. Außerdem gibt
es zwei Ausweich-Buchten, so dass man einem entgegen kommenden
Gast Platz machen kann - auch wenn das eigentlich eher
selten vorkommt. Grund für den Ausbau war nicht nur,
die Fahrt hinauf zu erleichtern. Die Pflasterdecke schützt
den Weg auch besser vor Verspülungen und beugt einer
möglichen Erosion des Steilhanges vor. Der Höhenunter-
schied auf der knapp 700 langen Strecke von der Rezeption
zur Plateau Lodge beträgt ungefähr 120 Meter. |
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Gepflasterte Serpentinen führen zur Waterberg Plateau
Lodge. Foto: Michaela Kanzler |
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Auge
in Auge mit Wildtieren - Mai 2007
Zu Fuß durch die Natur pirschen und mit etwas Glück
Kudus, Kuh- und Oryx-Antilopen oder gar Giraffen beobachten
- dieses Erlebnis kann man neuerdings bei uns genießen.
Ein erfahrener Fährtenleser führt Gäste durch
unseren wildreichen Naturpark am Fuße des Waterbergs und
erklärt dabei die Tier- und Pflanzenwelt. Für die
Wanderungen sollte man allerdings körperlich fit sein.
Für ein besonders aufregendes Erlebnis dürfte eine
Begegnung mit den beiden Breitmaul-Nashörnern sorgen, die
wir Mitte Mai auf Waterberg Wilderness ausgesetzt haben. Breitmaul-Nashörner
stellen für den Menschen in der Regel keine Gefahr dar
- im Gegensatz zu den aggressiven Spitzmaul-Nashörnern.
Sie ernähren sich hauptsächlich von Gras, das sie
wie ein Rasenmäher kurz über dem Boden abfressen.
Ihr Lebensraum ist die Baumsavanne; sie lieben Schatten spendende
Bäume und Schlammlöcher zum Suhlen. |
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Unsere beiden
Breitmaul-Nashörner stammen aus Südafrika.
Foto: Dr. Hu Berry
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Neue
Wildarten ausgesetzt - April 2007
Auf Waterberg Wilderness leben wieder viele der Wildarten, die
vor über 150 Jahren in der Gegend heimisch waren. Ein weiteres
Stück dieses lang gehegten Traums haben wir im April verwirklicht,
indem wir 30 Springböcke, 30 Impalas, 15 Kuhantilopen und
12 Elands ausgesetzt haben. Schon wenige Tage nach dem Stress
erzeugenden Transport konnten wir uns den Herden näheren,
ohne panische Reaktionen auszulösen. Der wachsende Wildbestand
auf Waterberg Wilderness erfordert in Zukunft ein fundiertes
Parkmanagement - damit auch in trockenen Jahren genug Weide
für die Tiere zur Verfügung steht. Neben den neuen
Tieren leben in unserem Gebiet schätzungsweise 250 Kudus
und 80 Oryxantilopen. Auch unsere kleinen Gruppen an Steppenzebras
und Giraffen sorgen kräftig für Nachwuchs. Um das
Wild wirksam zu schützen, haben wir den 20 km langen Wildzaun
mit durch Solarstrom gespeiste Elektrodrähten versehen,
an der Durchgangsstraße zwei bewachte Tore errichtet und
Wildhüter eingestellt. |
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Kuhantilopen
stürmen in ihre neue - und ehemalige - Heimat.
Foto: Caroline Rust |
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Pfeilgift-Strauch
entdeckt - März 2007
Im Tal von Waterberg Wilderness müssen einst San (Buschleute)
gelebt haben. Einen neuen Hinweis darauf haben wir vor kurzem
am Hang unterhalb der Waterberg Plateau Lodge entdeckt: Ein
allein stehendes Exemplar des Strauches 'Adenium boehmianum
schinzii', das Joachim aufgrund seiner weithin leuchtenden,
rosafarbenen Blüten auffiel. Die Giftpflanze kommt |
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normalerweise nur in den Granitlandschaften im Westen
und Nordwesten Namibias sowie Süden Angolas vor.
Sowohl die OvaHimba des Kaokoveldes als auch die San stellen
aus ihr ein gefürchtetes Pfeilgift her. Zwischen
Treffer und Eintreten des Todes vergehen bei einem Springbock
etwa 60 Minuten, bei großen Antilopen etwa zwei
Stunden. Das Gift enthält einen Stoff, der in ähnlicher
Form im Fingerhut vorkommt und die Herztätigkeit
lähmt. Zu einer Art Latex verarbeitet, soll es sogar
gehandelt worden sein. Ob der Giftstrauch bei uns bewusst
angepflanzt wurde oder dies durch Zufall geschah, bleibt
offen. |
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Die rosafarbenen Blüten des Pfeilgift-Strauches sind
weithin sichtbar. Foto: Caroline Rust |
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Vieh
stehlen mit dem Handy - Februar 2007
Ende Februar haben wir hoch professionellen Viehdieben das Handwerk
gelegt - Dank unserer Polizei in Okakarara und einer gehörigen
Portion Glück. Als wir eines Morgens nach Otjiwarongo fuhren,
fielen uns auf der Straße einige Kilometer von der Lodge
entfernt ungewöhnliche Spuren von Rindern und Autos auf.
Alarmiert fuhren wir sofort zum Kraal, in dem wir nachts unsere
Milchkühe halten. Und richtig: Einige Tiere fehlten und
waren offensichtlich verladen worden. Während einige unserer
Mitarbeiter den Spuren folgten, rasten wir zur 30 km entfernten
Polizeistation in Okakarara. Die Beamten berichteten, dass am
selben Tag an vielen Orten im weiten Umkreis Viehversteigerungen
stattfänden und reagierten prompt. Zusammen mit unserem
Mitarbeiter Lukas Malakia suchten sie einen Ort nach dem anderen
ab. Mit Erfolg: Im 165 km entfernten Okondjatu erkannte Lukas
eines seiner und zwei unserer Rinder - trotz neuer Brandzeichen.
Einer der Diebe floh und wurde von den Polizisten gestellt;
kurz darauf wurde ein weiterer Täter verhaftet. Die Spuren
am Tatort ergaben ein klares Bild: Die Viehdiebe hatten zwei
Späher mit Handy im Busch abgesetzt, um die Wagen herbei
zu rufen, als die Luft rein war. |
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Einige der gestohlenen
Rinder. |
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Räume
neu gestaltet - Januar 2007
Gäste von Waterberg Wilderness sind jetzt noch besser gebettet.
Wir haben über die Sommerpause im Dezember/Januar wieder
alle Räume frisch gestrichen sowie die Zimmer der Waterberg
Wilderness Lodge neu ausgestattet. Die Betten sind aus elegantem,
dunklem Mahagoni-Holz; die neu gestaltete Sitzecke passt sich
dem Stil an. Wunderschöne Naturfaserstoffe verbreiten zusammen
mit dem roten Sandstein-Ton des Bodens eine heimelige Atmosphäre.
Gleichzeitig haben wir die Plateau Lodge erweitert. Statt drei
Chalets stehen unseren Gästen in Kürze sechs zur Verfügung.
Die neuen Häuschen sind wieder so gebaut, dass jeder Gast
seine Privatsphäre genießt. Und jedes hat natürlich
sein eigenes kleines Tauchbecken und eine Terrasse. Zum Abendessen
können die Gäste der Plateau Lodge übrigens mittlerweile
auf dem Plateau bleiben. Wir servieren es in einem neuen kleinen
Restaurant mit offener Feuerstelle. |
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Foto: Caroline
Rust |
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