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Freude über 'tierischen' Zuwachs - Juli 2008
 
Streifen-Gnus und Straußen-Küken stehlen den Nashörnern auf unseren Naturrundfahrten neuerdings die Show. Mitte Juli haben wir neun Gnus in der Fläche außerhalb des Tals am Waterberg ausgesetzt. Die Tiere sprengten zuerst in alle Richtungen davon, fanden sich aber innerhalb von zwei Tagen wieder und sind seitdem zusammen geblieben. Mittlerweile haben sie sich beruhigt und lassen sich auf den Fahrten gut beobachten. Es handelt sich um zwei Bullen und sieben Kühe im Alter von etwa zwei Jahren; alle haben den Transport gut überstanden. Wenn wir Glück haben, sind einige der Kühe trächtig - dann erhalten wir zur Kalbungszeit im Januar Nachwuchs. Über Nachwuchs kann sich eines unserer Straußen-Paare bereits jetzt freuen: Zwei Tage nach Ankunft der Gnus schlüpften zwölf Küken. Es ist  
Die stolzen Straußen-Eltern mit ihren Jungen. Foto: Achim Rust
 
  das erste Gelege dieses Brutpaares. Die Straußen-Familie hält sich vorwiegend auf der großen, freien Fläche am Stausee auf, wo die Eltern mögliche Feinde schon von weitem sehen - darunter die Adler, die ein Straußen-Küken nicht verschmähen würden.  
   
Streifen-Gnus beim Sprung in ihre neue Heimat am Fuße des Waterbergs. Foto: Caroline Rust
  Fachkundig helfen im Fall der Fälle - März 2008
Bei einem Unfall kann Waterberg Wilderness nun noch rascher und besser reagieren. Eigentümer Joachim Rust und fünf Mitarbeiter haben erfolgreich einen Erste-Hilfe-Kurs der Rettungsgesellschaft SOS International absolviert. Der acht Stunden lange Kurs fand auf Initiative von Waterberg Wilderness statt; eingeladen waren auch Jagdführer von den Nachbarfarmen. In Theorie und Praxis ging es um öfter vorkommende Probleme wie Sonnenstich oder Kreislaufschwäche. Auf dem Programm standen auch Magenbeschwerden, häufig ausgelöst durch schlecht verträgliche Malaria Prophylaxe. Kursleiterin Felicity Swart von SOS International erklärte und zeigte aber auch, wie man jemanden wiederbelebt, etwa nach einem Herzanfall, oder wie man rasch bei einem Insektenstich oder Schlangenbiss reagiert. Zum Glück gab es seit Öffnung der Waterberg Wilderness Lodge im Jahr 2000 erst einen ernsteren Vorfall: Beim Klettern in den Felsen brach ein Gast sich den Arm. Er wurde rasch in die MediClinic in Otjiwarongo gebracht, wo Ärzte den Arm in Gips legten.
 
   
Haben ihre Urkunde in Erster Hilfe erhalten (l.n.r.): Andreas Kakukuru, Hingiree Watilifa, Eben Tjinjoko, Wesley Tjikuvira und Sebedeus Tjaapo.
Foto: Caroline Rust
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